Das Wetter

Es wäre echt mal interessant Zahlen dazu zu haben, wie viel Prozent der Gespräche im Leben eines Mensch das Wetter thematisieren... und auch eine Verteilung über die Altersstufen hinweg. Zwei Hypothesen dazu: 1. Je älter man wird, desto häufiger redet man darüber. 2. Über das Wetter reden wird gemeinhin (auch von mir) als eher belanglos gesehen und ist daher eher ein Thema für Smalltalk als für tiefsinnige Gespräche. Trotzdem ist das Wetter in Australien für viele der Menschen, die hierher ausgewandert sind, ein nicht unerheblicher Grund gewesen. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass ich erst 18 bin (oder wie war das mit dem "man ist so alt, wie man sich fühlt"? ;) und mit meinen Gesprächsthemen auch ab und zu über den Smalltalk hinauskomme, sollte man nicht glauben wie oft ich in den letzten Tagen über das Wetter geredet habe. Leider nicht positiv. Vielmehr ist es so, dass ich seit ich in Brisbane bin zweimal blauen Himmel gesehen habe. Einmal am Donnerstagnachmittag und einmal heute gegen 11 Uhr. Traurig, aber wahr. Noch nerviger: Ausgerechnet am Tag unserer großen Brisbane-Tour, gestern, hat uns der vorherrschende "heavy rain" mehrmals richtig erwischt. Aber davon haben wir uns natürlich aufhalten lassen und sind trotzdem den ganzen Tag zu Fuß und per Fähre kreuz und quer durch Brisbane navigiert (mit Zwischenhalten zum Trockenföhnen und Klamottenwechseln).
Mit den Fotos bin ich leider etwas unglücklich. Sie geben überhaupt nicht das Brisbane wieder, das ich erlebt habe: Die mediterrane, ausgelassene Stimmung auf der Queen-Street-Mal (bis mitten in der Nacht)... das Zusammentreffen von Natur (in Form von "Grünem" an jeder Ecke), Historie (siehe Rathaus) und Moderne (in Form von vielen total stylischen Gebäuden)... und die besondere Stellung des Flusses der sich ziemlich präsent durch die ganze Stadt zieht. Anyway, anbei noch ein paar, vermutlich letzte, Schnappschüsse, bevor ich jetzt meine sieben Sachen packe und mich über Singapur und Abu Dhabi der Schneezone nähere.

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Die ersten drei Tage in Brisbane

Nachdem ich von Mittwoch bis heute (Freitag) auf Konferenzmodus war, starte ich morgen und übermorgen als Touri durch, um Brisbane zu entdecken. Bisher habe ich noch nicht so viel gesehen, was auch daran liegt, dass das Wetter nicht unbedingt zu  kurzen Trips in die Innenstadt, die eigentlich sehr nahe liegt, eingeladen hat. Abgesehen davon käme ich als vorbildlicher Tagungsbesucher natürlich nieee auf die Idee Sessions zu schwänzten … insofern sind die Fotos natürlich auch nicht während der Keynote des zweiten Konferenztages entstanden… ;) Tatsächlich bin ich aber auch so die letzten drei Tage auf meinem Weg zur QUT (Queensland University of Technology) täglich durch den Botanischen Garten gekommen, der auf den Fotos zu sehen ist bzw. von dem aus auch die anderen Fotos gemacht wurden. Viel zu berichten gibt es sonst eigentlich nicht. Vielleicht noch, dass auf der Konferenz ein erschreckend hoher Anteil an Besuchern Deutsche waren (ca. 15-20%, einige sind natürlich inzwischen schon ausgewandert, oder leben in anderen Ländern, aber trotzdem hörte man auffällig oft „deutsch“)… dabei auch einige mir bekannte Gesichter. Von denen sind allerdings viele schon wieder auf dem Nachhauseweg. 24 Stunden hin, 3 Tage Konferenz, 24 Stunden zurück… Fair enough (=Aussi-Style für: „Jedem das Seine“). J

P.S.: Das dritte Bild ist ein Suchbild: Auftrag: Finde die Echse. ;)

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Sydney -> Brisbane

Gerade rechtzeitig bevor mein alltäglicher Spaziergang zur Uni entlang der Kingstreet zur Routine wird (Heidegger hätte wohl gesagt „verkörperlicht wird“, oder Kai? ;), gerade rechtzeitig bevor ich mich zu sehr an „Thai La Ong“ und das abendliche Joggen im Sydney Park gewöhne, mache ich morgen früh nach 12 famosen Tagen in Sydney die Biege in Richtung Brisbane. Zurück bleibt die Erinnerung an eine entspannte, lustige (aber auch sehr produktive) Zusammenarbeit mit Kai und den Studenten sowie an zwei Wochenenden, die sich vom Erholungswert klar mit einem Urlaub vergleichen lassen (ok, ich gebe es zu ;).

Jetzt freue ich mich auf drei Tage Konferenzzeit (http://conferenceit.com.au/acis2010) und dann noch ein Touriwochenende in Brisbane und drum herum. Kai ist netterweise heute schon mal vorgeflogen, um für meine Ankunft alles vorzubereiten ;), so dass ich mich heute in aller Ruhe von meinen Lieblingsplätzen, meinem Lieblingsessen (Green Chicken Curry) sowie den Kollegen hier verabschieden konnte (wobei es nicht zu traurig war, mein nächster Besuch im nächsten Dezember ist dank DAAD bereits finanziert und anvisiert) und mir noch die Dienste eines der beiden Bachelorstudenten als (remote) studentische Hilfskraft sichern konnte... (Jaja, aufgrund des derzeit extremen Fachkräftemangels in Deutschland muss man als Forschler auf Suche nach kompetenten Mitarbeitern eben flexibel sein und zuschlagen, wenn sich eine Möglichkeit bietet… ;)

Anbei noch ein paar vorweihnachtliche Eindrücke aus Sydney… Die kitschige Passage ist „The Strand“ Sydneys älteste Einkaufsarkade… auch wenn man sich hier sichtlich Mühe gibt, vorweihnachtliche Gefühle kommen bei den Temperaturen nicht auf… reicht mir aber auch noch in einer Woche… :)

 

 

 

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Royal National Park

Der gestrige Samstag war mit ca. 32° der bisher heißeste Tag, seit ich hier bin. Vermutlich wird es auch der heißeste bleiben, denn das Wetter ist dabei umzuschlagen und für die nächsten Tage sind eher Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad und tatsächlich auch mal Regen angekündigt… ich werde es überleben. ;)

Umso schöner aber, dass ich für meinen Ausflug in den Süden nochmal so ein Traumwetter hatte. Zusammen mit Kai und Familie ging es in den Royal National Park, den ältesten Park Australiens (und den zweitältesten weltweit nach Yellowstone; er wurde 1879 gegründet). Darin liegt auch Bonnie Vale, ein kleiner Ort mit Zeltplatz direkt am Meer. Wir haben schon direkt Pläne für ein gemeinsames Campingwochenende im Dezember 2011 geschmiedet… auf jeden Fall würden wir dann einen der Plätze nehmen, die unmittelbar (ca. 50 Meter entfernt) am Meer liegen… ;) Anbei ein paar Fotos von Loftus (wo Kai wohnt, richtig nette Vorstadtidylle), aus dem Royal National Park  und von Bonnie Vale. Wie man auf 1,2 Fotos sieht ist die Vegetation im Park (dank Pinien & Co.) gar nicht sooo unterschiedlich zu manchen Gebieten in Süd-Europa. Ich war geneigt es mit Mallorca zu vergleichen, aber ich bin ja auch kein Botaniker ...

Nach unserem Ausflug wurde im gemütlichen Anwesen von Familie Riemer gegrillt (Kai hat das Rind perfekt medium hinbekommen, ganz großer Grillsport) und nach der ersten Flasche Wein (und als die Kinder im Bett waren) über Martin Heideckers „Sein und Zeit“ philosophiert. Bis ich mit dem Zug wieder zu Hause war, war es dann doch etwas später.  Es war ein wirklich sehr schöner Tag und es kam bei allen Beteiligten Urlaubsstimmung auf… *schwärm*.

So und jetzt bewege ich mich mal schnell Richtung Stadt solange das Wetter noch halbwegs ok ist. Bisher tröpfelt es nur …

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Arbeitsalltag

Auch wenn es, gerade nach dem ersten Post, viele nicht glauben, nicht mal meine Kollegen – ich bin tatsächlich zum Arbeiten hier. An den vergangenen fünf Tagen bin ich jeweils brav um 8 Uhr aufgestanden und gegen 9 Uhr an der Uni aufgeschlagen und war bis ca. 17 oder 18 Uhr brav am Papers und Mails schreiben (und was halt sonst so zum forscheln dazugehört). Nach dem Sportprogramm und Abendessen beginnt dann gegen 20 Uhr mein zweiter Arbeitstag, wenn die Kollegen in Deutschland so langsam in Wallung kommen.

Deswegen kann ich leider auch nicht mit super spektakulären Bildern von einer Begegnung mit einem Känguru oder einer Riesenschlange dienen. Beide verirren sich eher sollten in die City. Im Gegensatz zu allerlei Kleingetier wie Spinnen und Eidechsen, vom dem sich inzwischen auch schon ab und zu was in meinem Haus vorbei geschaut hat… ohne große Auswirkungen, meistens waren sie schon wieder weg, bevor ich überhaupt auf die Idee kam zu einem Verteidigungsschlag auszuholen. Dabei hat Katharina im ganzen Haus rund 5 Anti-Ungeziefer-Sprays verteilt… aber umso besser, wenn ich das Zeug nicht brauche.

Als Wissenschaftler fällt mein Resüme leicht statistisch aus:

-          3 Morgen-Brownies gegessen. Leider alle nur Durchschnitt. Das Cafe mit meinem Lieblingsbrownie macht leider neuerdings erst um 10 Uhr auf, da bin ich aber schon an der Uni. Bin zum Frühstück auf Nutella umgestiegen… bestens.

-          3 Mal Thai (siehe Foto), zweimal Sushi zum Mittag und ich mag gar nicht daran denken, dass das bald wieder ein Ende haben könnte…

-          3 Studenten haben unsere Daten analysiert. Mit zweien haben Kai und ich die Ergebnisse diese Woche aufgeschrieben. Die Dritte im Bunde wird wohl erst im März fertig sein.

-          3 Grad… war bisher die enorme Varianz bei den Temperaturen. Eigentlich hatten wir immer zwischen 26 und 29 Grad. Tatsächlich zu schön um wahr zu sein (zu heiß wäre dann nämlich auch ziemlich anstrengend)

-          3 Personen umfasst unser Enterprise Microblogging-Projekt-Dreamteam (siehe Foto): Kai Riemer, Paul Scifleet und mich

Ergibt 15. Und das steht für eine für eine sensationelle Arbeitswoche. Perfektes Wetter, leckeres Essen, tolle Forscherkollegen und ein spannendes Thema: So einfach kann man mich glücklich machen. :)

Auf den beiden Fotos sind meine beiden Lieblings-Ruheplätze an der Uni zu sehen, die ich bisher leider viel zu wenig besucht habe.

Die Holz-„Stühle“ sind direkt neben der Cafete und mit Blick auf den CBD (Central Business District). Mittags muss man nur etwas aufpassen, die Gemütlichkeit bringt auch eine gewisse Sonnenbrandgefahr mit sich (wurde mir erzählt, kann bisher nichts von Brandings berichten :)

Die Bänke stehen vor dem Jura-Cafe. Leider haben die immer dann Ausschankstop wenn ich mir mal ein Bier dort gönnen will… vielleicht aber auch besser so. ;)

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First three days in Australia 2010: Glebe Flee Market, Coogee Beach, Manly Surf Festival

Huh. Es neigt sich tatsächlich schon mein dritter Tag in Sydney dem Ende entgegen. Und es kommt mir ein wenig so vor, als ob ich nie aus Sydney weggewesen wäre… zumindest keine 11 Monate.

Das dachte ich mir zum ersten Mal am Freitag als ich gegen 8 Uhr vormittags wieder in Katharinas Haus kam und der Reihe nach mehrere Dinge vorgefunden habe, die ich beim letzten Mal zurück gelassen habe. Sogar mein Shampoo war noch im Bad. ;) Nach kurzer Einrichtungsphase (ich habe das Haus, die ganze Zeit für mich – falls jemand in der Nähe ist… hätte Platz ;) bin ich direkt an die Uni und habe mich mit den Münsteraner Bachelorstudenten Alex und Stephan zum Mittagessen getroffen. Mit den beiden und Kai werde ich die nächsten Tage Forschungsergebnisse aufschreiben, die die Welt wie Ihr sie kennt aus den Fugen geraten lassen werden… oder so ähnlich. ;) Es folgten ein Wiedersehen mit mehreren von Kais Kollegen (später am Nachmittag dann eher ungeplant auch noch mit Kai selbst), ein Friseurbesuch beim Harry aus Amsterdam, Essen einkaufen, Utensilien einkaufen (z.B. eine Mülltüte als Vorhang – hat sich letztes Jahr ausgezeichnet gegen die helle Straßenlaterne vor meinem Zimmer bewährt), eine kurze Tour durch den Victoriapark (siehe Foto) … Hauptsache nicht länger hinsetzen. Denn nachdem ich im Flugzeug nicht richtig zum Schlafen gekommen war und somit bei der Ankunft bereits ca. 36 Stunden mehr oder weniger wach war, war es tatsächlich eine Herausforderung noch bis abends um 22 Uhr durchzuhalten, ohne dem Verlangen nach Schlaf nachzugeben. Für mein Durchhaltevermögen wurde ich mit satten 10 Stunden Schlaf am Stück und dem Ausbleiben jeglichen Jetlags belohnt. Yes! Letztes Jahr waren es immerhin 4 Tage, an denen ich zu beliebigen Schlafzeiten aufgewacht bin und tagsüber in den Seilen gehangen bin… ähnliches berichteten die Jungs, die vor mir ankamen.

So stand aber einem reichlich aktiven Wochenende nichts im Wege: Am Samstagvormittag habe ich mit Alex zunächst eine Tour auf dem Glebe Flee Market gedreht (der sich wie man auf den Fotos sieht in einem Park abspielt). Auf dem Weg dorthin ist auch das Foto von der kleinen Capoeira Stand Up Show (mitten auf der Straße) entstanden. Diese war nicht die einzige Darbietung, über die ich an den letzten beiden Tagen gestolpert bin. Es ist schon beeindruckend was für eine aktive und vielseitige Stadt Sydney doch ist… naja sind halt auch vier Millionen Einwohner hier. :) Gegen Mittags haben wir beschlossen eine Einladung von Sebastian, den ich noch vom letzten Jahr kenne, in seine Wohnung anzunehmen. Diese liegt sensationell direkt am Coogee Beach und wir haben auf dem Balkon (Nach-)Mittag gegessen. Nachdem Sebastian aus München kommt, war Franziskaner Weizen obligatorisch. Ich bin zwar noch nicht so lange aus München weg, aber bei ca. 26 Grad und mit Blick auf den Pazifik schmeckt so ein Weizen doch nochmal ganz anders.

Heute sind wir früh aufgestanden und mit der Fähre nach Manly zum dortigen Surf Festival gefahren. Von den Surfern habe ich erst mal gar nicht so viel mitbekommen: Der Strand war überfüllt von lauter kleinen australischen Nachwuchsschwimmstars (siehe Foto – ca. 500 Stück über den Strand verteilt, zwischen 5 und 12 Jahren), die diverse Mini-Wettbewerbe veranstalteten. Wie man auf dem weiteren Foto (nicht richtig) sieht, haben die Surfstars aber dann auch noch alles rausgeholt, was die Wellen zuließen. Geschwommen bin ich heute auch noch ausreichend, aber zugegebenermaßen im Freibad im Victoriapark. Das Meer war doch noch a bisl frisch. ;)

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Unverhoffter Stop Over in Dubai

Nachdem ich von meinem neun Wochen in Australien immer nur positives zu berichten hatte, sieht es für die hinter mir liegende ca. 51 Stunden dauernde Heimreise leider anders aus. Aufgrund eines Lecks in der Gasleitung am Flughafen Sydney (gerüchteweise auch gerne in Kombination mit einem Schaden am Fahrwerk unseres A380) und der darauffolgenden Annulation unseres Flugs kam ich so auf dem Heimweg unfreiwillig zu zwei Hotelaufenthalten in Sydney (Freitagabend/Ortszeit) und Dubai (Samstagabend/Ortszeit).
Mit über 800 Passagieren mehr als 10 Stunden in verschiedenen Warteschlangen an den Flughäfen Sydney (Freitagabend und Samstagmorgen) und Dubai (Samstagabend) und an den Rezeptionen der dazugehörigen Hotels zu verbringen war ein "Erlebnis der besonderen Art". Einen kleinen Eindruck gibt das Foto unten. Es zeigt die Warteschlange an Tag 2 des Desasters am Flughafen Sydney, nach ca. einer Stunde, in der wir uns noch nicht merkenswert Richtung Schalter bewegt hatten. Das Foto mit dem Santa ist auch während der Wartezeit entstanden. Wir haben eben versucht unserer bescheidenen Situation mit Humor zu begegnen. Naja ... ;)
Ich spare es mir jetzt in aller Ausführlichkeit zu schildern mit welcher Gleichgültigkeit man uns von Seitens "Emirates" während der drei Tage dauernden Reise behandelt hat und komme direkt auf den einzig positiven Punkt dieser Odyssee: Wer nach den ganzen Warteschlangen und den ca. 15 Stunden Flug von Sydney nach Dubai nicht zu k.o. war, konnte aufgrund unseres Stop Over in Dubai ein wenig „Emirate-Luft“ schnuppern. Von den ganzen jungen Leuten, die ich während der drei Tage kennen gelernt habe, waren es am Ende leider nur ein Pärchen aus HH und ein Münchner (siehe Gruppenbild). Wir vier (und ein Touri aus LA) begaben uns gegen 23.30 Uhr auf eine rund 3-stündige Stadtrundfahrt. So war die Zeit optimal genutzt (schlafen kann man schließlich auch im Flugzeug) und ich konnte mir nun auch endlich mal ein eigenes Bild von Dubai machen.
Mein Urteil darüber, dass man innerhalb von knapp vier Jahrzehnten eine Stadt hochgezogen hat, die nur aus Superlativen wie der HÖCHSTE Turm (siehe Foto) das TEUERSTE Hotel (siehe Foto) usw. bestehen darf und in der Nachhaltigkeit (z.B. Thema: Umweltschutz: es gibt klimatisierte Bushaltestellen, siehe Foto, geht's noch?) überhaupt keine Rolle spielt fällt nicht gerade positiv aus … aber das ist eine andere Geschichte.
P.S.: Ja, melde mich hiermit wieder aus Australien zurück. Ein letzter resümierender Post ist noch geplant. Jetzt erstmal schlafen ...

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Sydney von oben

Meine Tage down under sind leider gezählt ... für alle, die trotz der wochenlangen Berichterstattung und der vielen Fotos noch nicht davon überzeugt sind, dass Sydney eine großartige Stadt ist, habe ich mir jedoch noch eine Trumpfkarte aufgehoben. ;) Anbei nochmal die Orte, die ich besonders klasse finde - Darling Harbor, QueenVictoriaBuilding und Town Hall, Hyde Park + Baracks & Cathedral, die Royal Botanic Garden (und am Horizont Manly) - nur eben diesmal von oben. Enjoy!
P.S.: Das eine Foto zeigt tatsächlich den höchsten (echten) Christbaum Sydneys. ;)

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Schöne Nikolausgrüße von meinen beiden Melbourner Weihnachtswichteln und mir ...

... lasst es Euch allen gut gehen und trinkt einen Glühwein für mich mit. :)

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Melbourne

Die vergangenen vier Tage haben Kai und ich in Melbourne verbracht. Grund für unsere Reise war die ACIS 2009 (mehr Info dazu: http://www.kooperationssysteme.de/2009/12/01/acis-2009). Wir sind einen Tag früher angereist und hatten auch während der Konferenz ein wenig Zeit für Sightseeing. Kai war, u.a. dank der Tatsache, dass er 2005 ein Jahr in Melbourne gelebt hat, der perfekte Stadtführer. So habe ich vier traumhafte Tage verbracht und tolle Eindrücke gesammelt. Leider geben die Schnappsschüsse, die ich gemacht habe, die tolle Atmosphäre der Stadt nur bedingt wieder.
Hervorzuheben ist das Foto vom Melbourne Cricket Ground. Dort fand die Welcome-Reception der ACIS zeitgleich mit einem Spiel (das Melbourne verloren hat) statt. Die Ränge sind normal nicht ganz so leer, auf der Seite die man nicht sieht (und die im Schatten war) waren dann doch einige Fans... Das Dinner fand gestern Abend übrigens in der Kunstgalerie des Bundesstaates Victoria statt. Leider hatte ich keinen Foto dabei, die Location war genial ... Insgesamt war die ACIS toll organisiert und auch aus vielen anderen Gründen hat sich der Besuch dort sehr gelohnt.

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